CicerAtoPs:Cicer arietinum und Secale cereale – Anpassung an den Klimawandel durch Entwicklung trockentoleranter Pflanzenbausysteme
Wie kann die Landwirtschaft den Herausforderungen des Klimawandels begegnen? Steigende Temperaturen und unregelmäßige Niederschläge führen zunehmend zu Trockenperioden, die Erträge mindern und landwirtschaftliche Systeme an ihre Grenzen bringen. Besonders in Brandenburg, einer der trockensten Regionen Deutschlands mit sandigen, nährstoffarmen Böden, stehen Landwirt:innen vor großen Herausforderungen.
Das Forschungsprojekt CicerAtoPs sucht nach Antworten.
Die Kichererbse gilt als vielversprechende Kultur: Sie verträgt Hitze und Trockenheit besser als viele andere Pflanzen, bindet Stickstoff aus der Luft und verbessert so die Bodenfruchtbarkeit. Winterroggen dient im Projekt als etablierte, wassereffiziente Vergleichskultur. Gemeinsam untersuchen Forschende der Humboldt-Universität zu Berlin, wie diese Pflanzen Teil einer klimaresilienten Landwirtschaft werden können.
Im Fokus stehen Boden- und Pflanzenbaumaßnahmen wie Mulchen mit Zwischenfrüchten, Humusaufbau, gezielte Bewässerung, organische Düngung und mechanische Unkrautregulierung. Ziel ist es, praxistaugliche Anbausysteme zu entwickeln, die Böden widerstandsfähiger machen, Erträge stabilisieren und Landwirt:innen Alternativen bieten, deren bisherige Kulturen zunehmend unter Trockenheit leiden.
CicerAtoPs verbindet Wissenschaft und Praxis, um Lösungswege für eine nachhaltige, klimaangepasste Landwirtschaft zu entwickeln – und damit langfristig Ernährungssicherheit, Bodenfruchtbarkeit und regionale Wertschöpfung zu stärken.
Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Innovationsförderprogramms gefördert.
Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Innovationsförderprogramms gefördert. Das Projekt begann im August 2024 und läuft bis August 2027. Es wird von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt.